Unerwartete Probleme bei Membranen für Hybrid-Batterien

Ein Forscherteam der Justus-Liebig-Universität Gießen in Zusammenarbeit mit den Firmen BASF SE und Schott AG berichtet in der Fachzeitschrift „Nature Chemistry“ von überraschenden Beobachtungen, die erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit einer hybriden Batterie hätten. Demnach bildet sich sich an den Grenzflächen von Festelektrolyt-Membranen und flüssigen Elektrolyten eine sogenannte Passivierungsschicht, die den Ionentransfer behindert. Durch die Kombination aufwändiger physikalisch-chemischer Analysemethoden konnten sowohl der elektrische Widerstand dieser Schicht ermittelt als auch ihre chemischen Bestandteile identifiziert werden. Die von den Autoren als „solid-/liquid electrolyte interphase“ bezeichnete Passivierungsschicht ist wegen ihres elektrischen Widerstands nachteilig und hätte einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit einer hybriden Batterie.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jürgen Janek
Physikalisch-Chemisches Institut der Universität Gießen
Gießen
Tel. +49 641 99-34500
juergen.janek@phys.chemie.uni-giessen.de

Presseveröffentlichung vom 14.03.2016

Quelle

Studie: Multiple Social-Media-Persönlichkeiten
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