Weyl-Fermion könnte Grundlage energiesparender Elektronik bilden

Da Elektronen auf ihrem Weg immer wieder miteinander oder auch mit anderen Teilchen im Material kollidieren, ist relativ viel Energie notwendig, um ihren Fluss aufrechtzuerhalten. Weyl-Fermionen bewegen sich dagegen so gut wie ungestört durch das Material, spüren also praktisch keinen Widerstand. Während in den Materialien, die bislang untersucht wurden, stets mehrere Arten von Weyl-Fermionen auftraten, die sich auf unterschiedliche Weise bewegen, haben die PSI-Forschenden und ihre Kollegen nun ein Material vorgestellt, in dem nur ein Typ Weyl-Fermion vorkommt. Das ist wichtig für Anwendungen in der Elektronik, weil man hier im Stande sein muss, den Teilchenfluss genau zu steuern. Das Material ist eine Verbindung der chemischen Elemente Tantal und Phosphor und trägt die chemische Formel TaP.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Ming Shi
Forschungsgruppe Spektroskopie neuartiger Materialien
Paul Scherrer Institut
5232 Villigen PSI
Schweiz
Tel. +41 56 310 23 93
ming.shi@psi.ch

Presseveröffentlichung vom 17.03.2016

Quelle

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