Neuer körpereigener HIV-Hemmer entdeckt

Forscher der Universität Ulm um Professor Kirchhoff haben einen neuen körpereigenen HIV-Hemmstoff entdeckt. Sie können zeigen, dass das Protein GBP5 die Funktion des viralen Hüllproteins beeinträchtigt, das essentiell für die Infektion menschlicher Zellen und damit für die Ausbreitung des HI-Virus ist. Aus Blutspenden wurden Makrophagen isoliert und festgestellt, dass die darin nachgewiesenen GBP5-Mengen von Spender zu Spender sehr stark variieren. Eine effektive Produktion dieses Faktors führt dazu, dass die Makrophagen kaum infektiöse HI-Viren herstellen. Durch die gezielte Ausschaltung des antiviralen Faktors mittels sogenannter „siRNA-Technologie“ konnten die AIDS-Forscher bestätigen, dass GBP5 die Vermehrung von HI-Viren drastisch reduziert.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Frank Kirchhoff
Institut für Molekulare Virologie der Universität Ulm
Tel. +49 731 500-65150
frank.kirchhoff@uni-ulm.de

Presseveröffentlichung vom 31.03.2016

Quelle

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