Jobwechsel weckt den Kampfgeist

Wer nach einem Jobwechsel mit seinem früheren Arbeitgeber konkurriert, strengt sich umso mehr an – es sei denn, die Ex-Kollegen sind mit im Spiel. Anhand von Spielerwechseln in der amerikanischen Eishockeyliga wurde untersucht, wie es sich auf die Leistungsbereitschaft auswirkt, wenn ehemalige Mannschaftskollegen auf einmal Konkurrenten sind. Diesen auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinenden Ansatz haben die Wissenschaftler gewählt, da sich anhand von Daten aus den Spielen das Verhalten der abgeworbenen Spieler gut analysieren lässt: Wie oft greifen sie an, wenn ihre frühere Mannschaft auf einmal der Gegner ist? Und wie oft attackieren sie Spieler, die frühere Kollegen sind? Die Wissenschaftler glauben, dass sich das Ergebnis auf die Wirtschaft übertragen lässt. Es gilt insbesondere für die Wissensarbeiter, die sich stark mit ihrem Unternehmen identifizieren und einen Einfluss darauf haben, wie das Unternehmen in der Öffentlichkeit dasteht, etwa in Werbeagenturen, Beratungsfirmen und Architekturbüros.

Ansprechpartner:
Professor Thorsten Grohsjean
Juniorprofessor für Strategie/Organisation in technologieintensiven Industrien
Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU
München
Tel. +49 89 2180-5069
t.grohsjean@lmu.de

Presseveröffentlichung vom 06.04.2016

Quelle

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