Personalisierte Medizin durch additive Fertigung

Fraunhofer-Forscher haben ein besonders flexibles additives Fertigungsverfahren entwickelt, mit dem sich Knochenimplantate, Zahnersatz, chirurgische Werkzeuge oder Mikroreaktoren in nahezu beliebigem Design herstellen lassen. Die kleine Arzneimittelfabrik neben dem Patientenbett ist nicht größer als ein Zwei-Euro-Stück. Ihre Leitungen und Kanäle sind nur wenige hundert Mikrometer groß. Sie mischt verschiedene Medikamente wie Schmerzmittel, Blutverdünner und Antibiotikum zusammen – kontinuierlich und exakt abgestimmt auf den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten. Ein Zukunftsszenario moderner Mikroreaktionstechnik, das es heute so in Krankenhäusern noch nicht gibt.

Ansprechpartner:
Katrin Schwarz
Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
Dresden
Tel. +49 351 2553-7720

Presseveröffentlichung vom 07.04.2016

Quelle

 

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