Nach dem verheerenden Erdbeben voriges Jahr in Nepal erfassten Geographie-Studenten der Universität Bonn in einem internationalen Freiwilligenprojekt anhand von öffentlich zugänglichen Satellitenbildern die Schäden in dem Katastrophengebiet und trugen damit zu einer besser Planung der Hilfsorganisationen teil. Wenn Tausende Menschen kurzfristig Hilfe brauchen, sind Satellitendaten häufig die einzig brauchbaren und aktuellen Informationen zur Planung von Rettungs- und Versorgungseinsätzen. Nun ist das Zentrum für Fernerkundung der Landoberflächen (ZFL) der Universität Bonn offizielles Regionalbüro von „UN-SPIDER“ (United Nations Platform for Space-based Information for Disaster Management and Emergency Response). Dabei handelt es sich um eine Plattform der Vereinten Nationen, die im Jahr 2006 zur Vermittlung von raumfahrtgestützten Technologien für Katastrophenmanagement und Notfallmaßnahmen gegründet wurde.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Klaus Greve
Geographisches Institut der Universität Bonn
Tel. +49 228 735596 oder 732098
klaus.greve@uni-bonn.de

Presseveröffentlichung vom 13.04.2016

Quelle

Nanobeschichtungen reduzieren Biofilmbildung auf Wärmetauschern
Neue Werkzeuge für die Analyse von Audio- und Videomaterial

Ähnliche Beiträge

Menu