Elektronen in Bewegung sichtbar machen

Einem Forscherteam der LMU und des Max-Planck Instituts für Quantenoptik (MPQ) ist es jetzt gelungen, eine neue Technik zur Kontrolle ultrakurzer Elektronenpulse zu entwickeln. Während bis heute Mikrowellentechnologie verwendet wird, um Elektronenpulse zu beeinflussen, haben die Forscher nun erstmals optisch erzeugte Terahertz-Strahlung eingesetzt. Mit der neuen Technik haben die Physiker Elektronenpulse deutlich verkürzt. Diese Terahertz-Technik bietet die Chance, nicht nur Atome, sondern auch Elektronen in Bewegung sichtbar werden zu lassen. Die neue Technologie versetzt die Physiker in die Lage, die attosekunden-schnellen Bewegungen von Ladungswolken in und um Atome zu verfolgen, um die Grundlagen der Licht-Materie-Wechselwirkung besser zu verstehen.

Ansprechpartner:
Dr. Peter Baum
Ludwig-Maximilians-University Munich
Garching
Tel. +49 89 28914102
peter.baum@lmu.de

Presseveröffentlichung vom 22.04.2016

Quelle

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