Neue genetische Risikofaktoren für Kurzsichtigkeit entdeckt

Kurzsichtigkeit ist die am weitesten verbreitete Augenerkrankung beim Menschen, Tendenz steigend. Die Ursachen sind sowohl genetisch als auch umweltbedingt. Einen wichtigen Fortschritt im Verständnis der Wirkungsmechanismen der Krankheitsentstehung hat nun eine internationale Forschergruppe erzielt. Basierend auf dem Wissen, dass sich Umwelteinflüsse und erbliche Faktoren bei der Entstehung einer Myopie gegenseitig verstärken, entschieden sich die Wissenschaftler für ihre Untersuchungen für einen neuen Forschungsansatz. Sie nutzten eine statistische Analysetechnik, die sowohl die Einflüsse von Umweltfaktoren als auch die erblichen Faktoren berücksichtigt – und zwar gleichermaßen und gleichzeitig. Auf diesem Wege entdeckten sie neun bisher unbekannte genetische Risikofaktoren.

Ansprechpartner:
Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer
Direktor der Augenklinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
Tel. +49 6131 17-7085
norbert.pfeiffer@unimedizin-mainz.de

Presseveröffentlichung vom 21.04.2016

Quelle

 

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