Umweltschonend Bodenschätze in der Tiefsee lokalisieren

Bislang ist es mit sehr hohen Kosten verbunden, Bodenschätze am Meeresboden zu lokalisieren. Um diese zu reduzieren, arbeitet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) gemeinsam mit acht weiteren europäischen Partnern daran, bis 2020 ein laserbasiertes, autonomes System zu entwickeln. Dieses soll Proben, wie beispielsweise Manganknollen, detektieren und direkt auf dem Tiefseegrund hinsichtlich ihrer Materialzusammensetzung analysieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zwei Technologien kombiniert: Ein autonomes Unterwasserfahrzeug (AUV) für das 3D-Kartografieren des Meeresbodens wird mit einer laserbasierten Element-Analyse-Einheit ausgestattet. Diese Einheit ermöglicht es, basierend auf der laserinduzierten Plasmaspektroskopie (LIBS) Bodenproben zu untersuchen. Dafür wird ein kompaktes, autonomes System benötigt, das außerdem robust genug ist, dem in der Tiefsee herrschenden Druck standzuhalten.

Ansprechpartnerin:
Dr. Nadine Tinne
Marketing & Communications, Laserzentrum Hannover
Hannover
Tel. +49 511 2788-238
presse@lzh.de

Presseveröffentlichung vom 21.04.2016

Quelle

Brandschutz für Gebäudefassaden
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