Menschen, die sich gut in andere hineinfühlen können, müssen diese nicht unbedingt auch gut verstehen. Im Gegenteil: Überbordendes Einfühlen kann das Verstehen sogar beeinträchtigen. Das zeigt eine neue Studie von Psychologen aus Würzburg und Leipzig. Von Bedeutung sind die Ergebnisse dieser Studie nach Meinung der Autoren sowohl für die Neurowissenschaft als auch für die Anwendung in der Klinik. So legen sie beispielsweise nahe, dass Trainings, die das Ziel haben, soziale Kompetenz zu verbessern, die Bereitschaft sich in andere einzufühlen und die Fähigkeit, andere kognitiv zu verstehen und deren Perspektive einzunehmen, gezielt und getrennt voneinander fördern sollten.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Anne Böckler
Juniorprofessur für Psychologie, Universität Würzburg
Tel. +49 931 31-80506
anne.boeckler@uni-wuerzburg.de

Presseveröffentlichung vom 28.04.2016

Quelle

 

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