Im Rahmen der Photosynthese erzeugen Pflanzen mithilfe von Licht aus Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) energiereiche organische Verbindungen, meist in Form von Kohlehydraten, und Sauerstoff (O2). Wenn es gelingt, diesen Prozess in einem großen Maßstab künstlich nachzuahmen, wären etliche Probleme der Menschheit vermutlich gelöst. Für die künstliche Photosynthese setzt die Wissenschaft noch häufig auf das seltene Edelmetall Ruthenium als Katalysator. Das künstliche System arbeitet im Prinzip ähnlich gut wie sein natürliches Vorbild. Der Katalysator neigt allerdings dazu, sich relativ schnell selbst zu zersetzen. An diesem Punkt haben die beiden Würzburger Chemiker angesetzt und haben die Ruthenium-Atome in spezielle supramolekulare Strukturen eingebaut, welche die Zerstörung bremsen und eine Art “Selbstheilungsprozess” ermöglichen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Frank Würthner
Institut für Organische Chemie
Universität Würzburg
Tel. +49 931 31-85340
wuerthner@chemie.uni-wuerzburg.de

Presseveröffentlichung vom 02.05.2016

Quelle

 

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