Die Wege der Nanopartikel in der Umwelt

Kohlenstoffnanoröhrchen bleiben jahrelang in Werkstoffen gebunden. Nanotitandioxid und Nanozink werden hingegen rasch aus Kosmetika ausgewaschen und reichern sich im Boden an. Ein neues Modell von Forschenden des Nationalen Forschungsprogramms “Chancen und Risiken von Nanomaterialien” (NFP 64) zeichnet die Flüsse der wichtigsten Nanomaterialien in der Umwelt nach. Im Gegensatz zu den bisher verwendeten statischen Berechnungen berücksichtigt das neue – dynamische – Modell nicht nur das starke Wachstum der Herstellung und des Gebrauchs von Nanomaterialien, sondern kalkuliert auch mit ein, dass unterschiedliche Nanomaterialien in verschiedenen Anwendungen Einsatz finden.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Bernd Nowack
Environmental Risk Assessment and Management Group, Empa
St. Gallen
Tel. +41 58 765 76 92
nowack@empa.ch

Presseveröffentlichung vom 12.05.2016

Quelle

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