Magnetfeldsensoren für die medizinische Diagnostik

Für zunächst vier Jahre erhalten Forscherinnen und Forscher der CAU Kiel in einer ersten Förderperiode rund 11 Millionen Euro, um Magnetfeldsensoren für den Einsatz bei biomagnetischen Diagnosen zu erforschen. Konkret geht es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern um die Aufzeichnung von Gehirn- und Herzströmen über deren Magnetfelder. Durch vorherige Forschungsarbeiten konnte die Detektionsgrenze bereits soweit verbessert werden, dass biomagnetische Signale des Gehirns oder des Herzens inzwischen im Bereich der Messbarkeit liegen. Als Ergänzung oder Alternative zu den etablierten elektrischen Messungen – zum Beispiel der Elektroenzephalographie (EEG) oder der Elektrokardiographie (EKG) – versprechen magnetische Messungen eine verbesserte Diagnose zum Beispiel in Bezug auf die räumliche Auflösung und/oder bei Langzeituntersuchungen.

Ansprechpartner:
Professor Dr.-Ing. Eckhard Quandt
Institut für Materialwissenschaft der CAU Kiel
Tel. +49 431 880-6200
eq@tf.uni-kiel.de

Presseveröffentlichung vom 27.05.2016

Quelle

TUHH Sonderforschungsbereich Materialwissenschaft wird um weitere vier Jahre verlängert
Verschmutzte Luft führt nicht zu mehr Wolken

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