Methoden-Quantensprung bei O2-Monitoring im Meer

O2-Messungen, Kernthema der jetzt mit dem BRIESE-Preis ausgezeichneten Dissertation von Henry Bittig, sind aufgrund der zentralen Stellung von Sauerstoff in der marinen Biogeochemie von besonderer Bedeutung in der Meeresforschung. Dr. Bittig konnte erstmals die Voraussetzung dafür schaffen, den zentralen Parameter Sauerstoff über einen längeren Zeitraum auch autonom, das heißt unabhängig von klassischen schiffsbasierten und damit immer zeitlich wie räumlich begrenzten Messungen zu erfassen. Es gelang, moderne optische Sauerstoffsensoren, sog. O2-Optoden, so zu charakterisieren und technisch zu optimieren, dass sie durch interne Qualitätssicherungssysteme für mehrere Jahre gleichbleibend hochpräzise Messergebnisse liefern und dabei universell und weltweit auf den unterschiedlichsten autonomen Beobachtungssystemen einsetzbar sind.

Ansprechpartnerin:
Dr. Kristin Beck
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Tel. +49 381 – 5197 135
kristin.beck@io-warnemuende.de

Presseveröffentlichung vom 27.05.2016

Quelle

Damit das Wasser der Ozeane trinkbar wird
TUHH Sonderforschungsbereich Materialwissenschaft wird um weitere vier Jahre verlängert

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