THERMONDO schließt Finanzierungsrunde über 23,5 Millionen Euro ab

• Das Kapital kommt von den bestehenden Gesellschaftern Rocket Internet, E.ON, Holtzbrinck Ventures, dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH gemanagten VC Fonds Technologie Berlin und Picus Capital
• Entwicklung des Unternehmens vom Handwerksbetrieb zum integrierten Energieunternehmen in einer dezentralen Energiewelt
• Vertrieb und Installation von Brennstoffzellen läuft erfolgreich seit Januar 2016
• Gasprodukt und Leasing-Heizung kommen in den nächsten Monaten
• Wachstum in den letzten beiden Jahren um durchschnittlich 650 Prozent

Thermondo, der deutsche Marktführer für Heizungswechsel in Ein- und Zweifamilienhäusern, hat in einer Series C 23,5 Millionen Euro von den bestehenden Gesellschaftern aufgenommen. Das Kapital wird für weiteres Wachstum des Unternehmens verwendet. Zudem wird das Portfolio um ein Gasprodukt sowie die Heizung zum Monatstarif (die Leasingheizung) erweitert. Ziel ist es, das Unternehmen sukzessive zu einem integrierten Energieunternehmen auszubauen.

„Wir haben Thermondo im Jahr 2012 gegründet, weil wir erkannt haben, dass die Energiewende nur mit konkreten und praktikablen Maßnahmen funktionieren kann. Dazu gehören die Steigerung der Effizienz, der Ausbau dezentraler Energieversorgung und der Umstieg auf grüne Technik. Wir haben bereits tausenden von Hauseigentümern ein CO2-ärmeres Heizen ermöglicht. Und das ist nur der Anfang“, sagt Philipp Pausder, Co-Gründer und Geschäftsführer von Thermondo.

Starkes Bekenntnis bestehender Gesellschafter
Die Kapitalerhöhung wurde von Rocket Internet, E.ON, Holtzbrinck Ventures, dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH gemanagten VC Fonds Technologie Berlin sowie Picus Capital, allesamt bestehende Gesellschafter, durchgeführt.
In den letzten beiden Jahren ist Thermondo durchschnittlich um 650 Prozent gewachsen und beschäftigt 220 Mitarbeiter bundesweit. Monatlich informieren sich über 300.000 Besucher auf thermondo.de über Themen der Energiewende, innovative Produkte und die Möglichkeiten zur Einsparung von CO2-Emissionen und Euro.
Das Kerngeschäft, die Installation von Gas- und Ölheizungen sowie Solarthermie und die Wartung, wurde zudem Anfang des Jahres erfolgreich um die stromproduzierende Heizung, die Brennstoffzellenheizung, erweitert. Von Januar bis Mitte Mai wurden bereits mehr als 100 Brennstoffzellen verkauft, wovon über 50 installiert wurden.

Fokus auf Lösungen für die Energiewende
Thermondo ist der Vorreiter der Digitalisierung von dezentralen Energiedienstleistungen. Eigenentwickelte Software sorgt im Unternehmen für eine präzise Planung, Steuerung und Abwicklung der Heizungswechsel. Beispiele sind „Manfred“, der Algorithmus, für die Planung und die Erstellung der Stückliste, sowie „Diego“, die Projekt-Management-Software für die Abwicklung der Bauvorhaben inklusive Förderung – beides branchenweit einzigartige Produkte.

„Wir sehen uns in der Verantwortung, die Energiewende aktiv mit sinnvollen und für den Kunden einfachen Lösungen voranzutreiben. In den letzten drei Jahren haben wir gezeigt, dass Hauseigentümer sehr offen für moderne Werkzeuge und Prozesse sind. Es ist unsere Aufgabe, weitere Produkte hinzuzufügen, um Hauseigentümern die Möglichkeit zu geben, aktiv die Energiewende mitzugestalten“, sagt Pausder.

Über Thermondo
Die Thermondo GmbH mit Sitz in Berlin wurde im Jahr 2012 von Philipp A. Pausder, Florian Tetzlaff und Kristofer Fichtner gegründet. Das Unternehmen ist Marktführer für Heizungswechsel in Ein- und Zweifamilienhäusern mit bundesweit 220 Mitarbeitern. Thermondo hat es sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende aktiv mit kundenorientierten, innovativen und umweltfreundlichen Lösungen voranzutreiben.
Das Unternehmen ist Mitglied der Innung Sanitär Heizung Klima (SHK), der Handwerkskammer Berlin und wurde von TÜV SÜD für seine Kundenzufriedenheit ausgezeichnet. Ernst & Young hat Thermondo 2015 als das fünft schnellstwachsende Startup ausgezeichnet. Weitere Informationen: www.thermondo.de.

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft
Die IBB Beteiligungsgesellschaft stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 MEUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 MEUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern über 1,1 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 157 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead- oder Co-Investor investiert hat.

(Quelle: IBB Beteiligungsgesellschaft – www.ibb-bet.de)

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