Hochaufgelöste Bilder biologischer Proben

Um Nanoskopie auf biologische Proben anzuwenden, werden Proteine mit fluoreszierenden Molekülen (sogenannten Fluorophoren) markiert. In der klassischen Fluoreszenzmikroskopie ist ein einzelner Fluorophor nicht als klarer Punkt, sondern als leicht verschwommene Scheibe sichtbar. Leuchten alle Moleküle der Probe gleichzeitig, überlappen ihre Abbildungen und man verliert die Information über ihre räumliche Anordnung. Über einen chemischen Trick kann man die Fluorophore allerdings zum Blinken bringen – man nimmt eine Serie von Bildern auf, wobei jeweils immer nur einige wenige Fluorophore aufleuchten. Am Computer kann man die Position der Moleküle in jedem Einzelbild bestimmen und daraus schließlich ein hochaufgelöstes Bild der Probe rekonstruieren.

Ansprechpartner:
Dr. Florian Baumgart
Institut für Angewandte Physik der Technischen Universität Wien
Tel. +43 1 58801-134896
florian.baumgart@tuwien.ac.at

Presseveröffentlichung vom 13.06.2016

Quelle

Chemikalien aus Holzabfällen
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