Faltbare Displays, intelligente Kleidung

Die Materialklasse der Metalloxide wird schon jetzt für viele elektronische Verfahren genutzt, etwa für die immer größer werdenden Flachbildschirme. Gegenüber Silizium haben sie den Vorteil, dass sie transparent sind und als Beschichtung etwa auf Glas aufgesprüht werden können. Zudem lassen sie sich bei niedrigeren Temperaturen verarbeiten, können also etwa auf Folien aufgebracht werden. Diese Eigenschaften machen sie besonders interessant für innovative elektronische Anwendungen. In dem von der DFG geförderten Projekt arbeitet die Forschergruppe um Gerd-Volker Röschenthaler und Veit Wagner vor allem an der Erzeugung einer Schutzschicht, um die anhaltende Leistungsfähigkeit des Materials auch bei niedrigen Prozesstemperaturen von weniger als 200 Grad Celsius zu gewährleisten.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Veit Wagner
Professor of Physics & Earth Sciences
Jacobs-Universität Bremen
Tel. +49 421 200- 3225
v.wagner@jacobs-university.de

Presseveröffentlichung vom 22.06.2016

Quelle

Mathematische Methoden als Zukunftstechnologie
Mit Quantensensoren aus Diamant winzige Magnetfelder identifizieren

Ähnliche Beiträge

Menü