46. Jahrestagung der DGfI: Neue Erkenntnisse für Therapien von Tumor- und Autoimmunerkrankungen

Highlights der 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI ) vom 27. bis 30. September 2016 in Hamburg sind  Plenarvorträge zur Infektionsimmunologie – der Analyse von Abwehrmechanismen des Immunsystems gegen virale, bakterielle und parasitäre Erreger –, zur Autoimmunität – der fehlerhaften Reaktion gegen körpereigene Moleküle – und zur Regulation der Immunantwort – der Abschaltung einer notwendigen oder überschießenden Immunreaktion. Im Zentrum der immunologischen Forschung stehen die molekulare Analyse von Krankheitsmustern und die Erforschung von Therapieoptionen für immunologisch bedingte Krankheiten. Diskutiert werden aktuelle Erkenntnisse zur fehlerhaften Regulation des Immunsystems, das den Körper dann nicht mehr vor Infektionen, Tumoren und Autoimmunität schützt.
Manche Organe haben besondere immunologische Eigenschaften, wie z.B. der Darm mit den zahlreichen Bakterien, gegen die das Immunsystem ebenso wie gegen Nahrungsantigene nicht reagiert, die Lunge, die häufig bei systemischen Autoimmunerkrankungen mitbetroffen ist, das Nervensystem, das durch die Blut-Hirn-Schranke vom Immunsystem getrennt ist, oder die Leber, die eine immunprivilegierte  Stellung im Organismus hat und nur selten von Autoimmunerkrankungen betroffen ist. Zu den Mechanismen dieser Immuntoleranz werden neue Studien vorgestellt, die zukünftig Therapieoptionen für Autoimmunerkrankungen darstellen können.

Ansprechpartner:
Wolfgang Müller M.A.
Geschäftsführer AWMF Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0211/312828
w.mueller@awmf.org

Presseveröffentlichung vom 1.07.2016

Quelle

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