Durchbruch in der Forschung zu „frustrierten Lewis-Paaren“

In der Industrie können frustrierte Lewis-Paare zur Addition von Wasserstoff, der Hydrierung, bei unterschiedlichen Elementen und Verbindungen eingesetzt werden. Dafür sind bisher Übergangsmetalle im Einsatz. Vorteil der frustrierten Lewis-Paare: Sie können günstiger hergestellt werden und sind vollkommen ungiftig. In der industriellen Lebensmittelherstellung haben Hydrierungen eine große Bedeutung wie z. B. bei der katalytischen Hydrierung von Fettsäuren, der Fetthärtung bei der Herstellung von Margarine. Aktuell werden als Katalysatoren Aluminium oder Nickel verwendet. Jährlich werden allein in Deutschland mehr als 300.000 Tonnen Margarine hergestellt. Jährlich setzt die komplette Lebensmittelindustrie in Deutschland rund 150 Milliarden Euro um.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jan Paradies
Organische Chemie – Arbeitskreis Paradies der Universität
Paderborn
Tel. +49 5251 60-5770
paradies@mail.upb.de

Presseveröffentlichung vom 06.07.2016

Quelle

 

Phosphor-Dünger aus Klärschlamm
Entwicklung neuer Entspiegelungen mithilfe nanostrukturierter Schichtmaterialien

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