Vor allem weibliche Fledermäuse scheinen im Frühsommer regelrecht von Windkraftanlagen angezogen zu werden. Das ist eines der Ergebnisse der Pilotstudie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Die Forscher hatten den nächtlichen Flug des einheimischen Großen Abendseglers via GPS-Tracking beobachtet. Die Ergebnisse liefern weitere Anhaltspunkte dafür, dass sich Klimaschutz und Naturschutz gut miteinander verbinden lassen. Geht es um Standorte für künftige Windparks, gilt es Grünlandbereiche, ökologischen Landbau und Plätze in der Nähe von Wasserflächen und Standorte in der Nähe linearer Landschaftselemente  von der Liste zu streichen. Um die Schlagopferzahl unter Fledermäusen an bestehenden Anlagen zu minimieren, bedarf es nur kleiner Veränderungen beim Betrieb.

Ansprechpartner:
Christian Voigt
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Forschungsverbund Berlin e.V.
Berlin
Tel. +49 30 5168-517
voigt@izw-berlin.de

Presseveröffentlichung vom 08.06.2016

Quelle

Wie sich Sonnenenergie in Treibstoff umwandeln lässt
Thermografische Prüfung von Widerstandspunktschweißungen

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