Thermografische Prüfung von Widerstandspunktschweißungen

Neben der Überwachung der Schweißprozessparameter kommt regelmäßig nur eine zeitraubende und fehlerbehaftete zerstörende Werkstattprüfung zum Einsatz. Eine zerstörungsfreie Prüfung (ZfP), bei welcher das Werkstück nach der Prüfung weiterverwendet werden kann, wird bislang praktisch nur in Form der manuellen Ultraschall-Prüfung durchgeführt. Leistungsfähige thermografische Prüfverfahren bieten ein erhebliches Potenzial, auch für die Qualitätssicherung von Schweißverbindungen eingesetzt zu werden. Der Kontrastmechanismus beruht auf der physikalisch besseren Wärmeleitung durch den Schweißpunkt im Vergleich zu seiner Umgebung.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Hans-Joachim Wieland
Geschäftsführer Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA)
Düsseldorf
Tel. +49 2 11-67 07-426
hans-joachim.wieland@stahl-zentrum.de

Presseveröffentlichung vom 07.06.2016

Quelle

Menu