Hirnregionen automatisch bestimmen

Ein Team von Biologinnen und Biologen um Prof. Dr. Andrew Straw zeigt am Beispiel von Fruchtfliegen, dass Muster in der genetischen Aktivität von Nervenzellen erkannt und daraus Rückschlüsse auf den Aufbau des Gehirns gezogen werden können. Hierfür setzten die Wissenschaftler bei den so genannten Enhancern an. Dies sind Abschnitte auf der DNA, die dafür sorgen, dass Gene verstärkt in bestimmten Teilen eines Lebewesens und zu spezifischen Zeitpunkten abgelesen werden. Als Grundlage diente eine Datenbank mit dreidimensionalen Bildern, welche die Aktivität einzelner Typen von Enhancern im Gehirn zeigen. Die Biologen nutzten einen Algorithmus zur automatischen Mustererkennung, um über die verschiedenen Bilder hinweg gemeinsame Aktivitätsmuster zu identifizieren.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andrew Straw
Institut für Biologie I (Zoologie)
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel. +49 761 203-67685
andrew.straw@biologie.uni-freiburg.de

Presseveröffentlichung vom 15.07.2016

Quelle

Neues Protokoll erlaubt Analyse von Stoffwechselprodukten aus fixiertem Gewebe
Computersimulation macht kurzlebige chemische Strukturen sichtbar

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