3D-gedruckte Leichtbauteile für den Mittelstand

Um Faserverbundwerkstoffe, sogenannte Composites, herzustellen, werden Fasern in einem formgebenden Matrixmaterial eingebettet. Bei den gängigen Verfahren gibt es allerdings noch Schwachstellen. Einerseits können die Composites nicht mit den herkömmlichen Methoden der additiven Fertigung verarbeitet werden, andererseits ist bei der Stabilität der Bauteile noch Luft nach oben. In beiden Fällen schafft der “3D Fibre Printer” des Fraunhofer IPA Abhilfe. Er schafft die Voraussetzungen, Verbundwerkstoffe als Druckmaterial zu verwenden und ermöglicht damit den Einsatz hochfester Leichtbaumaterialien in der additiven Fertigung. Jetzt soll die Innovation im Netzwerk »3D Composite Print (3D-CP)« dem Mittelstand zugänglich gemacht werden.

Ansprechpartner:
Jonas Fischer
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Stuttgart
Tel. +49 711 970-1119
jonas.fischer@ipa.fraunhofer.de

Presseveröffentlichung vom 21.07.2016

Quelle

Maßgeschneiderte Simulation für den Leichtbau mit Kunststoffen
Sonnenhäuser wissenschaftlich bewertet

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