Wasserabweisende Membran mit Nano-Kanälen für Redox-Flow-Batterien

Redox-Flow-Batterien gelten als mögliche Zukunftstechnologie für eine hocheffiziente Energiespeicherung. Die Membran spielt dabei eine ganz zentrale Rolle: Sie muss einerseits die energiespeichernden Elektrolyte in den beiden Kreisläufen voneinander trennen, da eine Vermischung zum Verlust der gespeicherten Energie führen würde. Andererseits müssen die Protonen die Membran beim Lade- und Entladevorgang der Batterie problemlos passieren können. Die Wissenschaftler aus Aachen und Seoul haben dafür jetzt einen völlig neuen Ansatz gewählt. Sie arbeiten mit einer hydrophoben, also wasserabweisenden Membran. Die Membran quillt nicht im Wasser und bleibt daher stabil. In dem hydrophoben Material bilden sich winzige Poren und Kanäle aus, in denen Protonen problemlos und mit hoher Geschwindigkeit durch die Membran gelangen können, während die Vanadium-Ionen aufgrund ihrer Größe zurückgehalten werden.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Matthias Wessling
Lehrstuhls für chemische Verfahrenstechnik der RWTH-Aachen
Tel. +49 241/80-23179 oder -95470
matthias.wessling@avt.rwth-aachen.de

Presseveröffentlichung vom 22.07.2016

Quelle

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