Neue Möglichkeiten bei der Entwicklung von Funktionsmaterialien

In der Welt der Pflanzen sind Kapillarkräfte ein wichtiger Bewegungsantrieb entgegen der Schwerkraft. Kapillare sind dünne Röhren und Hohlräume mit sehr geringem Durchmesser und sorgen dafür, dass sich poröse Materialien bei Flüssigkeitsaufnahme ausdehnen. Auch bei Zapfen von Nadelbäumen verhält es sich so. Forschern der Professur für Biogene Polymere der Technischen Universität München (TUM) am Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) ist es gelungen, diesen pflanzlichen Antrieb auch dann zu erhalten, wenn die pflanzlichen Bestandteile durch künstliche Versteinerung ersetzt wurden. Damit schufen sie die Grundlage für eine neue Generation von Sensoren.

Ansprechpartner:
Jan F. Turner
Technische Universität München
Wissenschaftszentrum Straubing
Straubing
Tel. +49 9421 187-163
j.turner@tum.de

Presseveröffentlichung vom 07.09.2016

Quelle

Sichere Schifffahrt
Aushärteprozess von Faserverbundbauteilen künftig besser im Blick

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