Flexibles Halbleitermaterial für Elektronik, Solartechnologie und Photokatalyse

Die Doppelhelix hat als stabile und flexible Struktur des Erbguts das Leben auf der Erde erst möglich gemacht. Nun hat ein Team der Technischen Universität München (TUM) eine Doppelhelix-Struktur auch in einem anorganischen Material entdeckt. Das Material aus Zinn, Iod und Phosphor ist ein Halbleiter, besitzt außergewöhnliche optische und elektronische Eigenschaften und ist mechanisch hoch flexibel. Vor allem die Kombination aus interessanten Halbleiter-Eigenschaften und mechanischer Flexibilität macht Hoffnung auf viele Einsatzmöglichkeiten. Im Vergleich mit organischen Solarzellen erhofft man sich von anorganischen Materialien auch eine deutlich bessere Stabilität. So ist SnIP beispielsweise bis etwa 500°C stabil.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Tom Nilges
Professur für Synthese und Charakterisierung innovativer Materialien
Technische Universität München
Garching
Tel. +49 89 289 13110
tom.nilges@lrz.tum.de

Presseveröffentlichung vom 12.09.2016

Quelle

Nachtests von Dopingproben als effektive Abschreckungsmaßnahme
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