Laserstrahlen stempeln Mikrostrukturen

Der wasserabweisende Lotus-Effekt und die reibungsmindernde Haifisch-Haut sind zwei prominente Beispiele für nano- und mikrostrukturierte Oberflächen mit funktionalen Eigenschaften. Je nach Material und Anforderungen kommen in der Herstellung funktionaler Oberflächen sehr unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Laser bieten hier eine große Flexibilität. Sie können einerseits durch gezielte Wärmeeinbringung auch in die Tiefe des Materials hineinwirken, andererseits aber durch Verwendung ultrakurzer Pulse “kalt” arbeiten. Eine große Herausforderung ist allerdings die Bearbeitungsdauer. An der Universität des Saarlandes verbindet Frank Mücklich die Flexibilität des Lasers mit einer flächigen Bearbeitung, indem er einen einfachen optischen Effekt nutzt. Er fand damit einen Mittelweg zwischen langdauerndem punktuellem Aufbau und unflexibler Maskentechnik.

Ansprechpartner:
Professor Dr. Frank Mücklich
Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Universität des Saarlandes
Saarbrücken
Tel. +49 681 302-70500
muecke@matsci.uni-sb.de

Presseveröffentlichung vom 12.09.2016

Quelle

Orientierung ohne Masterplan
Nachtests von Dopingproben als effektive Abschreckungsmaßnahme

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