Nachtests von Dopingproben als effektive Abschreckungsmaßnahme

Ein gedopter Sportler, dessen Fehlverhalten zunächst unentdeckt bleibt, kann sich nicht sicher sein, dass er nicht doch noch Jahre später überführt wird. Dies zeigen die so genannten Re-Analysen langzeitgelagerter Dopingproben der Olympischen Spiele von Peking 2008 und London 2012, die momentan in mehreren Wellen durchgeführt werden. Bei diesen Dopingnachtests leistet das Zentrum für Präventive Dopingforschung (ZePräDo) der Deutschen Sporthochschule Köln einen wichtigen Beitrag. Denn: Die positiven Dopingproben und damit die Überführung gedopter Athleten sind im Wesentlichen das Resultat neuer Methoden des ZePräDo. Die Langzeitlagerung von Dopingproben und die erneuten Analysen dieser Proben mit verbesserten und neuen Methoden gehören zu den effektivsten Abschreckungsmaßnahmen des Antidopingkampfes.

Ansprechpartner:
Prof. Wilhelm Schänzer
Institut für Biochemie
Deutsche Sporthochschule Köln
Tel. +49 221 4982-4920
schaenzer@dshs-koeln.de

Presseveröffentlichung vom 13.09.2016

Quelle

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