Informationen werden im menschlichen Gehirn durch Botenstoffe verarbeitet. Diese Neurotransmitter sind jedoch überall im Körper im Einsatz. Sie können an bestimmte Zelltypen des Immunsystems andocken und mit ihnen reagieren – ein folgenreicher Kontakt für unsere Gesundheit, wie beispielsweise die Anfälligkeit des Körpers im Laufe einer Stresssituation zeigt. Wie die Botenstoffe das Immunsystem beeinflussen, ist aber bislang wenig bekannt. Deshalb wollen die Wissenschaftler die Mechanismen dieser Interaktion erforschen und so Angriffspunkte für neue Medikamente schaffen. Wenn sie herausfänden, dass sich bestimmte Immunzellen von gestressten Patienten verändern, dann könnten sie diese Zellen blockieren und so neue Therapien entwickeln. Bislang haben sich die Forscher in der Neuroimmunologie um den schädlichen Einfluss des Immunsystems auf das Nervensystem gedreht. Nun schauen sie sich gezielt die Prozesse in der Gegenrichtung an.

Ansprechpartner:
Dr. Silvia Capellino
Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund
Telefon: +49 231 1084-0
info@ifado.de

Presseveröffentlichung vom 15.09.2016

Quelle

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