Aus Abfällen der Papierproduktion lassen sich hochwertige Kunststoffe herstellen. Wie das geht, haben Fraunhofer-Forscher herausgefunden. An dem Straubinger Institutsteil BioCat des IGB wurden Verfahren für die Umwandlung von Terpenen, sprich Reststoffen der Cellulosegewinnung aus Holz, zu Biotensiden, biobasierten Epoxiden oder Monomeren für besonders schlagfeste, kältestabile Polyamide entwickelt. Diese Hochleistungspolyamide der terpenbasierten Monomere Campherlactam und Caranlactam weisen aufgrund ihrer amorphen Eigenschaften eine hohe Transparenz auf. So werden neue Anwendungen, etwa für Skibrillen oder Visiere von Helmen, möglich. Aus den biobasierten Polyamiden lassen sich aber auch Produkte wie Folien, Textilien oder Klebstoffe herstellen.

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Claudia Vorbeck
Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB
Stuttgart
Tel. +49 711 970-4031
claudia.vorbeck@igb.fhg.de

Presseveröffentlichung vom 7.10.2016

Quelle

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