Auf dem Weg zum Teststreifen 2.0

Handelsübliche Schnelltests kennen nur ein Ergebnis: ja oder nein. Nein kann aber theoretisch auch heißen, dass zu wenig des nachzuweisenden Materials in der Probe vorhanden war – die Nachweisgrenze ist schlicht zu gering. Bei einem positiven Ergebnis hingegen wäre es zum Beispiel wünschenswert zu wissen, wie hoch die Zahl der Erreger ist. Das macht eine individuelle Behandlung deutlich einfacher. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Konsortiums haben einen Weg gefunden, die entsprechenden Features in einen Teststreifen (Lateral Flow Test) zu integrieren. Durch die Kombination von Halbleiter-Nanopartikeln und enzymatischen Testformaten zur Signalamplifikation sollen die Sensitivitätsbeschränkungen klassischer Teststreifen umgangen werden. So werden die Tests nicht nur sensitiver, sondern bieten auch die Möglichkeit, mehrere Parameter gleichzeitig abzufragen, sowie eine einfache und schnelle gerätebasierte Auslesung und Auswertung.

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Tobias Schunck
Fraunhofer ICT-IMM
Mainz
Tel. +49 6131 990-492
tobias.schnuck@ict-imm.fhg.de

Presseveröffentlichung vom 13.10.2016

Quelle

Faserbasierte Hightech-Materialien: Dresdner Wissenschaftler gründen weltgrößte Forschungsplattform
Ozean-Monsterwellen – ist das Mysterium geklärt?

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