Dem Gehirn bei der Arbeit zuschauen

Live dabei sein, wenn Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren, das ist der Traum vieler Neurowissenschaftler. Eine neue Methode erlaubt es nun, die Aktivierung von größeren Nervenverbänden auch im Präklinischen Modell und in Echtzeit dreidimensional zu beobachten. Grundlage des neuen Verfahrens ist die sogenannte Optoakustische Tomographie, die es erlaubt, auch Signale in größeren Gewebetiefen auszuwerten. Dies kombinierten die Wissenschaftler mit einer Technik, die Konzentrationsunterschiede von Kalziumionen sichtbar macht, die durch Nervenaktivität entstehen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Daniel Razansky
Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Institut für Biologische und Medizinische Bildgebung
Neuherberg
Tel. +49 89 3187 1587
daniel.razansky@helmholtz-muenchen.de

Presseveröffentlichung vom 13.10.2016

Quelle

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