Von den Panama Papers zum eigenen Nachrichtendienst für das Unternehmen

Im April 2016 veröffentlichen weltweit über hundert Zeitungen, Fernsehstationen und Online-Medien neue Erkenntnisse zu Steuervermeidung und Steuerhinterziehung. Sie basieren auf den „Panama Papers“, einer Datenmenge, die 2,6 Terabyte an Informationen und 11,5 Millionen Dokumente umfasst. Während die internationale Journalistengruppe die Panama Papers in die Tiefe analysierte, gingen junge Gründer mit einer neuartigen Software in die Breite. Die Fähigkeit der Software, automatisch Kategorien zu bilden, lieferte noch umfassendere Einblicke in die Inhalte. Die Software ist unter anderem deswegen so stark, weil sie nicht nur nach einem Begriff sucht, sondern beispielsweise bei der Suche nach „Angela Merkel“ auch Texte findet, in denen die Bundeskanzlerin lediglich „Angie“ oder „CDU-Chefin“ genannt wird. Gleichzeitig verwirft das Programm alle Dokumente, die sich auf den bekannten Fußballtrainer mit gleichem Nachnamen beziehen. So können Unternehmen Personen, Orte und Produkte in großen Textmengen finden, selbst wenn dies durch mehrdeutige Begriffe oder Abkürzungen erschwert wird.

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Johannes Hoffart
Ambiverse GmbH
66123 Saarbrücken
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jhoffart@mpi-inf.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 12.10.2016

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