Dynamische Strahlformung beim Laserschmelzschneiden

Gute Schnittqualität und maximale Bearbeitungsgeschwindigkeiten bei geringen Investitions- und Betriebskosten gelten bei Laserschneidanlagen als kaufentscheidendes Argument. Faser- und Scheibenlaser haben sich in den letzten Jahren als Strahlquelle für Schneidanwendungen durch deutlich höhere Schneidgeschwindigkeiten im Dünnblechbereich bereits etabliert. Optimierungsbedarf besteht beim Dickblech ab 5 mm Blechdicke, wo der Festkörperlaser bisher im Vergleich zum Schneiden mit CO2-Lasern in der Schneidqualität hinsichtlich Kantenrauheit und Gratbildung schlechter abschneidet. Das Fraunhofer IWS aus Dresden arbeitet an innovativen Lösungen, die zur Optimierung der Prozesse beim Laserschmelzschneiden und damit einer verbesserten Schneidqualität führen. Damit kann die Vorrangstellung des Festkörperlasers als universell einsatzbare Strahlquelle auf dem Schneidmarkt ausgebaut werden.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Andreas Wetzig
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS
Dresden
Tel. +49 351 83391-3229
Andreas.Wetzig@iws.fhg.de

Presseveröffentlichung vom 19.10.2016

Quelle

Bilder von Geweben mit feinsten Strukturen
Knorpelzellen aus der Nase heilen Schäden im Kniegelenk

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