MHH-Forscher reparieren geschädigte Blutgefäße mit Nanopartikel-Therapie

Blutgefäße sind innen mit einer schützenden Zellschicht, dem Endothel, ausgekleidet. Im Laufe des Lebens nutzt sich diese Schicht ab, die Gefäßewände verdicken und verkalken. Diese Veränderungen sind häufig Ursache für Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine neue Therapie zur Heilung derart geschädigter Gefäße entwickelt. Sie brachten bestimmte Ribonukleinsäureketten (MicroRNA-126) über winzige abbaubare Partikel in geschädigte Gefäße ein: Die Zellen geschädigter Gefäßinnenwände erneuerten sich daraufhin deutlich schneller, das Gefäß konnte wieder repariert werden.

Ansprechpartner:
Professor Dr. Dr. Thomas Thum
MHH-Institut für Molekulare und Translationale Therapiestrategien
Hannover
Tel. +49 511 532-5272
thum.thomas@mh-hannover.de

Presseveröffentlichung vom 28.10.2016

Quelle

Erhöhung der Zuverlässigkeit von integrierten Schaltungen
Neuartige Lichtquellen aus zweidimensionalen Materialien

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