Mobil Gefahrenbereiche erkennen

Die heute üblichen Materialdetektoren sind meist sehr groß und unbeweglich. Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum möchten sie deshalb deutlich verkleinern, damit man mit ihnen auch kleine und schwer zugängliche Bereiche erkunden kann. Laut SFB-Sprecher Prof. Dr. Thomas Kaiser sind auch 3D-Materialkarten möglich, wenn sie mobil eingesetzt werden – dann können zum Beispiel rasch bewusstlose Personen in verrauchten, brennenden Gebäuden gefunden oder Roboter bei der häuslichen Pflege unterstützt werden. Der hochsensible Mini-Detektor wird die Materialeigenschaften nahezu beliebiger Objekte bestimmen können, selbst wenn diese hinter einer Wand verborgen liegen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Ilona Rolfes
Leiterin des Lehrstuhls für Hochfrequenzsysteme der Ruhr-Universität Bochum
Tel. +49 234 32 – 27383
ilona.rolfes@rub.de

Presseveröffentlichung vom 21.11.2016

Quelle

Geformtes Licht beschleunigt digitale Verarbeitungsprozesse
Selbstfahrende Autos bringen neue Herausforderungen

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