Wolkenbildung: Wie Feldspat als Gefrierkeim wirkt

Feldspatpartikel wirken in der Atmosphäre als Gefrierkeime, die in Wolken Eiskristalle wachsen lassen und Niederschläge ermöglichen. Warum das so ist, haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und am University College London (UCL) nun über elektronenmikroskopische Beobachtungen und molekulardynamische Computermodellierungen aufgeklärt: Als eigentlicher Eiskeim dient eine quasi versteckte Kristallfläche des Feldspats, die nur an Oberflächendefekten zutage tritt. Ihre für das Verständnis der Wolken- und Niederschlagsbildung wesentlichen Erkenntnisse präsentieren die Forscher im Magazin Science.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas Leisner
Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung (IMK-AAF) des KIT
Karlsruhe
Tel. +49 721 608 24865, -23943
thomas.leisner@kit.edu

Presseveröffentlichung vom 9.12.2016

Quelle

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