Ein neues Material könnte zur Grundlage zukünftiger Datenspeicher werden, denn im Vergleich zu heutigen Festplatten ließe sich damit der Energiebedarf in der Datenspeicherung deutlich senken. Es handelt sich um ein Material aus der Klasse der sogenannten magnetoelektrischen Multiferroika. Seine Eigenschaften verdankt das neue Material sogenannten magnetischen Spiralen auf der Ebene der Atome. Diese winzigen Spiralen sorgen für die Kopplung des Magnetismus und der Ferroelektrizität. In den meisten Materialien jedoch verschwinden die magnetischen Spiralen, wenn das Material wärmer als rund minus 200 Grad Celsius wird. Die PSI-Forschenden sehen daher ihren hauptsächlichen Verdienst darin, dass es ihnen geglückt ist, ein Material mit magnetischen Spiralen zu schaffen, die auch bei Raumtemperatur stabil sind.

Ansprechpartner:
Dr. Marisa Medarde
Labor für Wissenschaftliche Entwicklung und neue Materialien
Paul Scherrer Institut
Villigen
Tel. +41 56 310 – 3283
marisa.medarde@psi.ch

Presseveröffentlichung vom 16.12.2016

Quelle

Innovatives Biomaterial
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