Forscher erreichen ultimative Auflösungsgrenze in der Fluoreszenzmikroskopie

Es ist der „Heilige Gral“ der Lichtmikroskopie: die Trennschärfe dieser Methode so weit zu verbessern, dass man dicht benachbarte Moleküle einzeln auflösen kann. Forscher um Nobelpreisträger Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie haben nun geschafft, was lange Zeit als unmöglich galt: Sie haben ein neues Fluoreszenzmikroskop entwickelt, MINFLUX genannt, mit dem sich erstmals Moleküle trennen lassen, die nur Nanometer (millionstel Millimeter) voneinander entfernt sind. Dieses Mikroskop ist mehr als 100 Mal schärfer als herkömmliche Lichtmikroskopie und übertrifft selbst die bisher besten lichtmikroskopischen Methoden – STED und PALM/STORM – um das bis zu 20-Fache.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Stefan Hell
Abteilung NanoBiophotonik
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Göttingen
Tel. +49 551 201-2500, -2504
hell-office@gwdg.de

Presseveröffentlichung vom 22.12.2016

Quelle

Schneller Nachweis sepsiserregender Pilze
Wo Erinnerungen auf Erfahrungen treffen

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