Der Computer als Mikroskop

Mit einer Kombination aus Infrarotspektroskopie und Computersimulationen haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) neue Einblicke in die Funktionsweise von Schalterproteinen gewonnen. Dank hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung belegten sie unter anderem den entscheidenden Beitrag eines Magnesiumatoms für das An- und Ausschalten der sogenannten G-Proteine. G-Proteine sind zum Beispiel am Sehen, Riechen, Schmecken und an der Blutdruckregulation beteiligt. Sie sind Angriffspunkt für viele Medikamente. Ein detailliertes Verständnis ihrer Funktionsweise sei daher von hohem Interesse.

Ansprechpartner:
Privatdozent Dr. Carsten Kötting
Lehrstuhl für Biophysik, Fakultät für Biologie und Biotechnologie
Ruhr-Universität Bochum
Tel.  +49 234 32 24873
carsten.koetting@rub.de

Presseveröffentlichung vom 16.01.2017

Quelle

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