Magnesium: Ein Leichtbauwerkstoff mit Zukunft

Die Weiterentwicklung von Leichtbauwerkstoffen und deren wirtschaftliche Produktion sind ein Schwerpunkt der Forschung der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Besonders großes Potenzial bietet Magnesium, das nicht nur das leichteste Konstruktionsmetall, sondern auch auf der Erde in nahezu unbegrenzter Menge verfügbar ist. Im Vergleich zu herkömmlichen Stahlbauweisen lassen sich mit dem Einsatz von Magnesium in Bauteilen für die Automobilindustrie oder den Maschinenbau bis zu 75 Prozent Masse einsparen. Die in Freiberg entwickelte Gießwalztechnologie soll in den kommenden Jahren weltweit erstmalig für die Erzeugung von Magnesiumdraht erprobt werden. Dafür wird nun eine Pilot-Forschungsanlage errichtet.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Rudolf Kawalla
Institutsdirektor / Professor für Metallformung
Technische Universität Bergakademie Freiberg
Tel. +49 3731 39-2479
Rudolf.Kawalla@imf.tu-freiberg.de

Presseveröffentlichung vom 10.02.2017

Quelle

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