Neue Steuerungsmodelle optimieren Windparks

In einem Windpark drehen sich oft Hunderte von Rotoren. Was kaum jemand weiß: Turbulenzen, die durch die Bewegung der Windräder erzeugt werden, beeinträchtigen die Leistung und Lebenserwartung benachbarter Anlagen. In einem EU-Projekt untersuchen Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München (TUM) diese Wechselwirkungen im Windkanal und entwickeln ein Computermodell, das die Effizienz von Windparks steigert. Um herauszufinden, wie sich die verschiedenen Einstellungen einzelner Anlagen auf die Energieausbeute ganzer Windparks auswirken, haben die Wissenschaftler Modelle gebaut. Wie echte Windkraftanlagen verfügen die nur 1,5 Meter hohen Miniatur-Anlagen über Generatoren, Antriebe und sogar Motoren zum Verstellen der einzelnen Blätter. Jedes Modell ist zudem mit Sensoren ausgestattet, die ermitteln, welche Kräfte auf die verschiedenen Komponenten einwirken.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Carlo L. Bottasso
Institut für Mechanik der Technischen Universität München
Tel. +49 (0)89 289 16680
carlo.bottasso@tum.de

Presseveröffentlichung vom 14.02.2017

Quelle

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