Kopplungen von Windkraftanlagen

Um die Windenergie optimal ausschöpfen zu können, bauen Prof. Dr. Constantinos Sourkounis und sein Team vom Institut für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik an der Ruhr-Universität einen Modellwindpark auf. Für dieses „Smart Wind Park Laboratory” werden sie mit rund vier Millionen Euro aus dem Programm Forschungsinfrastrukturen NRW gefördert. Die Windräder in Parks beeinflussen sich gegenseitig. Sie stehen sowohl durch Luftströme miteinander in Beziehung als auch durch die schwankende Einspeisung von Strom in das gemeinsame Netz. Diese Effekte wollen die Ingenieure unter die Lupe nehmen. Um die Kopplungen der Windkraftanlagen zu analysieren, bauen sie ein Modell von zunächst 15, später 30 Windkraftanlagen inklusive ihrer Netzanbindung auf. Der Modellpark ist der Grundstein für ein Kompetenzzentrum für Windenergie in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik.

Ansprechpartner:
Frederik Einwächter
Gruppenleiter Dezentrale Energiesysteme
Lehrstuhl für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Ruhr-Universität Bochum
Tel. +49 234 32 26776
einwaechter@enesys.rub.de

Presseveröffentlichung vom 20.02.2017

Quelle

Herzpflaster aus Stammzellen
Neuer Ansatz in der Behandlung von Entzündungen

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