Schmerzmedikamente ohne gefährliche Nebenwirkungen

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen neuen Weg zur Entwicklung von Schmerzmedikamenten gefunden. Anhand von Computersimulation konnte das Forscherteam Interaktionen an Opioidrezeptoren, den Andockstellen für Schmerzmedikamente, analysieren. Im Tiermodell ermöglichte der Prototyp eines morphinähnlichen Moleküls tatsächlich eine starke Schmerzstillung in entzündetem Gewebe. Gesundes Gewebe reagierte hingegen nicht auf den Wirkstoff. Schwerwiegende Nebenwirkungen, wie bislang bei Opioiden bekannt, können so vermieden werden

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christoph Stein
Direktor der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin
Campus Benjamin Franklin
Berlin
Tel. +49 30 450 551 522
christoph.stein@charite.de

Presseveröffentlichung vom 03.03.2017

Quelle

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