Schnelles Internet per Funk

Wer große Datenmengen hoch- und runterladen möchte, braucht einen Anschluss, der die Daten mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde überträgt. Glasfaserkabel schaffen das; sie flächendeckend bis in den abgeschiedensten Winkel zu verlegen, ist jedoch unglaublich teuer. Deswegen fördert die Europäische Union nicht nur den Breitbandausbau, sondern auch die Forschung hierzu. Ein millionenschweres Projekt namens IPHOBAC-NG haben über drei Jahre die UDE-Ingenieure um Prof. Dr. Andreas koordiniert. Sie haben gemeinsam mit sieben Partnern eine drahtlose Alternative entwickelt. Im Prinzip verlängern sie die Glasfaser, indem sie die fehlende Strecke per Funk überbrücken. Dabei geht die Geschwindigkeit nicht verloren. Die Antenneneinheiten, die auf 71-bis-76-GHz-Frequenzen laufen, schaffen Datenraten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Andreas Stöhr
Lehrstuhl für Halbleitertechnik/Halbleitertechnologie
Universität Duisburg-Essen
Duisburg
Tel. +49 203 379-2825 -2340
andreas.stoehr@uni-due.de

Presseveröffentlichung vom 03.03.2017

Quelle

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