Chaotische Lichtpulse in winzigen Quantenbauteilen

Prof. Dr. Stephan Reitzenstein und seinem Team in Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Professor Lüdge und Kollegen der Universität Würzburg ist es  gelungen, Mikrolaser und Mikrodetektoren in einem Abstand von wenigen µm auf einem gemeinsamen Mikrochip zu integrieren und zu koppeln. In einer gerade erschienenen Veröffentlichung demonstrieren die Wissenschaftler, wie in diesem System das emittierte Laserlicht vor Ort detektiert und elektrisch verstärkt dem Laser wieder zugeführt wird. Dieses kleine rückgekoppelte optische Netzwerk ist bei geeigneten Betriebsparametern äußerst instabil, was zu einem faszinierenden chaotischen Emissionsverhalten führt. Dies kann Anwendung in der Datenübertragung finden – in diesem Fall in der vollkommen abhörsicheren Quantenkommunikation durch die Informationsübertragung mittels einzelner Photonen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Stephan Reitzenstein
Institut für Festkörperphysik
Technische Universität Berlin
Tel. +49 30 314-79704
stephan.reitzenstein@physik.tu-berlin.de

Presseveröffentlichung vom 09.03.2017

Quelle

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