Nanomaterial mit steuerbaren optischen Eigenschaften

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) haben ein neuartiges optisches Nanomaterial auf der Basis von nanoporösem Gold hergestellt, das es ermöglicht, die optische Transmission – also den Durchgang optischer Strahlung – durch Anlegen von elektrischen Spannungen um bis zu 30 Prozent zu verändern. Obwohl es aus Metall besteht, reflektiert das neue Nanomaterial optische Strahlung nicht so, wie das von einem normalen Metallspiegel bekannt ist. Durch die nanoskalige Porenstruktur entsteht ein sogenanntes plasmonisch-optisches Metamaterial, das sich im Sichtbaren wie ein absorbierendes nichtmetallisches Material verhält und erst im nahen Infrarot -also bei längeren Wellenlängen- seinen typischen metallischen Charakter mit der damit einhergehenden Reflexion zeigt. Das neu entwickelte Nanomaterial birgt großes Potenzial, um mittels der Absorption von Sonnenlicht Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufzuspalten.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Manfred Eich
Institut für Optische und Elektronische Materialien
Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH)
Hamburg
Tel. +49 40 42878 3147
m.eich@tuhh.de

Presseveröffentlichung vom 09.03.2017

Quelle

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