Hoch aufgelöste Mikroskopie mit gepulster Laseranregung

Heutzutage bilden optische Methoden physikalische, chemische oder biologische Prozesse auch auf ultrakurzen Zeitskalen ab. Physikern der Universität Göttingen ist es gelungen, gepulste Laseranregung mit der Rastertunnelmikroskopie, einer atomar abbildenden Technik, zu verbinden. Als erste Anwendung ihres neuen Verfahrens studierten sie Ladungsprozesse an und innerhalb von Halbleiteroberflächen. So konnten sie erstmals den Einfluss von atomaren Defekten, beispielsweise isolierten Siliziumatomen, im Galliumarsenid vermessen.

Ansprechpartner:
Dr. Martin Wenderoth
Fakultät für Physik – IV. Physikalisches Institut
Georg-August-Universität Göttingen
Göttingen
Tel. +49 551 39-9367 oder -4536
wenderoth@ph4.physik.uni-goettingen.de

Presseveröffentlichung vom 16.03.2017

Quelle

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