IT-Forscher knacken Anonymität von Gen-Datenbanken

Das Erbgut eines Menschen, die DNA, gibt private Details der Person und ihrer Familienmitglieder preis. Gesetze regeln daher den Umgang mit Gen-Daten, die man heute schnell und preiswert auswerten kann. Für ebenfalls genetisch relevante Daten, sogenannte microRNAs, gelten diese Gesetze nicht, obwohl auch sie auf ernsthafte Krankheiten hinweisen. Die Anonymität sollte daher auch in microRNA- Studien streng gewahrt bleiben. Forscher des Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit (CISPA) konnten jetzt nachweisen, dass man aus den Daten nur weniger microRNA-Moleküle Rückschlüsse auf die Person ziehen kann. Daher empfehlen die CISPA-Forscher, die Daten nur minimal zu verrauschen und darauf zu achten, dass ausreichend viele Teilnehmer in der Studiengruppe sind.

Ansprechpartner:
Pascal Berrang
Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA)
Saarland Informatics Campus E9.1
Saarbrücken
Tel. +49 681 302- 57376
pascal.berrang@cispa.saarland

Presseveröffentlichung vom 16.03.2017

Quelle

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