Froschschenkel verbinden die meisten mit französischen Feinschmeckerrestaurants oder mit exotischen Urlaubszielen, man findet sie aber auch in Berliner Supermärkten. Um herauszufinden wo und wie die Frösche aufwuchsen, haben Carolin Dittrich und ihre Koautoren die Zusammensetzung der stabilen Isotope von Stickstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff in den Muskeln und Knochen der Froschschenkel untersucht. Viele Elemente, auch die getesteten, kommen natürlicherweise mit unterschiedlichen Gewichten (Isotopen) und dadurch unterschiedlichen chemischen Eigenschaften vor. Die Zusammensetzung dieser Isotope kann Aufschluss über Herkunft und Lebensweise von Individuen geben. Mit Hilfe der Isotopenzusammensetzung stellten die Forscher fest, dass die Froschschenkel mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich aus den angegebenen Ländern stammten, aber nur teilweise auch wirklich auf Farmen aufwuchsen.

Ansprechpartner:
Privatdozent Dr. Mark-Oliver Rödel
Museum für Naturkunde
Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Berlin
Tel. +49 30 20938571
Mo.Roedel@mfn-berlin.de

Presseveröffentlichung vom 17.03.2017

Quelle

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